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Die moderne Hirnforschung hat zwischenzeitlich nachgewiesen: Motivation und
nachhaltiges, lebenslanges Lernen wird durch BEGEISTERUNG verursacht und
überhaupt MÖGLICH.

Begeisterung seit frühester Kindheit schafft Verbindung, in unseren
Hirnstrukturen, in unseren menschlichen Beziehungen und zu den Dingen und
Prozessen in unserem täglichen Tun, Arbeit genannt – Selbstverwirklichung -.

Begeisterung schafft also Datenautobahnen in unserer Hardware, welche zu
regelmäßig zu Innovation und Freude, Spaß am Leben und der Arbeit führen.
Biochemische Prozesse in unserem Körper führen dazu, dass dieser Prozess,
wenn er seit frühester Kindheit kontinuierlich unterstützt wird, zu
lebensfrohen, lösungsorientierten, selbstbewussten und
eigenverantwortlichen Menschen führt.

Menschen von einer Art, die sich ein Unternehmen wünscht.

Doch diese Autobahnen im Hirn funktionieren genauso in der anderen Richtung,
mit dem entgegengesetzten Ergebnis:

Gefühle von Kleinsein, Nichtrichtigsein, Scham, Wut, Unterdrückung der
wahren Persönlichkeit machen unserem biochemischen Prozessen im Innen
Stress: das will heißen ANGST!

ANGST blockiert einerseits die Datenautobahnen im Hirn, welche zu neuen
Synapsen, Verbindungen führen und stärkt jene Verbindungen, welche
dauerhaft destruktives Verhalten fördern.

Und auch hier ist die Biochemie mit dabei: Stresshormone werden
unterschiedlich schnell abgebaut, doch unser Körper benötiget bis zu zwei
Wochen, um bestimmte Substanzen abzubauen, wenn NIX dazwischen kommt.

Doch wir haben eine Realität geschaffen, in welcher wir uns ständig
negativem Stress aussetzen:
unserem Bildungssystem – Schulen – ist mangelorientiert, unsere Arbeitswelt
ist für über 80 % der Menschen mit Druck, Stress und mit wenig bzw. gar
keiner Begeisterung geprägt. 49 % der Erwerbstätigen in D können gar nicht
frei entscheiden.

Unfreiheit in der Arbeitszeit – also in einem Großteil unserer Lebenszeit –
führt dauerhaft zu negativen Entwicklungsbedingungen in Unternehmen als
auch in uns selbst: Unser Körper schafft es nicht mehr die Stresshormone
abzubauen, da TAGTÄGLICH neue dazukommen. Die destruktiven Datenautobahnen
manifestieren sich im menschlichen Hirn, als auch in den Unternehmen. –
Angst manifestiert sich im Körper und damit in unserem gesamten System –
Starre, Aggression oder Flucht mit all ihren Mischformen manifestieren sich
in unserm Handeln, in unserer inneren Kommunikation (Denken) und in unserer
äußeren Kommunikation.

Der Stress – die Angst – wir unbewusst unser täglicher Begleiter und in
vielen Gesichtern können wir die Angst tief eingegraben lesen.

Stressmanagement im persönlichen Leben – durch Achtsamkeit und Balance ist
die von Unternehmen im Gesundheitsmanagement favorisierte eine Seite der
Medaille. Es enthebt die Unternehmen der eigenen Verantwortung für ihr
System.

Einen Ausweg schafft nur eine Änderungen im System: im Bildungssystem – in
der Wissensvermittlung – in unseren Beziehungssystem im Privaten, Räume für
persönliche Entfaltung und (Mit-) Gestaltung im Arbeitsleben.

Wertschätzung, Achtsamkeit, Selbstverwirklichung und Lösungsorientierung im
Arbeitsleben kann ich nur erleben mit den passenden Voraussetzungen: – einer achtsamen Unternehmensvision – Sinn des Unternehmens -.
- einer wertschätzenden Unternehmenskultur und Unternehmenskommunikation.
- einer sich bewussten Unternehmerpersönlichkeit.
- Mitarbeiter/innen die ihre Potentiale kennen und selbstbewusst leben.

Das sind die Zutaten zum Arbeitsglück und dürfen für einen nachhaltigen
Erfolg jeden Tag neu angerührt werden.

Die Praxis zeigt, dass unser System krankt: auch passende, selbstbewusste,
ihre Stärken und Potentiale lebenden Menschen bringt unser System von
Bildung, Berufsbildung, der reglementierten und sanktionierten
Arbeitsvermittlung durch Jobcenter und Agentur für Arbeit und die auf
schnellen Gewinn orientierte Private Arbeitsvermittlung NICHT hervor.

Ein Wechsel – wie von Hüther im Bildungssystem und Weber im
Grundsicherungssystem – gefordert – ist notwendig und die Zeit ist reif.

Tja und auch ANGST dürfte im Moment der Grund sein, warum viele sich einem
System in der Grundsicherung – Bedingungsloses Grundeinkommen – noch
widersetzen.

17 Mio. Menschen haben einen friedlichen Systemwechsel auf allen Ebenen der
Gesellschaft vor zwanzig Jahren spontan und ohne Planung vollzogen.

Bedingungsloses Grundeinkommen ist lediglich die aufrichtige Umsetzung
unserer verfassungsmäßig verbrieften Grundrechte nach freier
Persönlichkeitsentfaltung, freier Meinungsäußerung, Zugang zu Bildung, der
materiellen Grundsicherung.

Holpflichten im Unternehmen = Mangeldenken, Mangelerfahrung in Unternehmen

Manche Wortkreationen zeigen beim tiefsinnigen Hinsehen, wessen Kind sie sind. Wenn Begeisterung fehlt, muss eine Pflicht den eigenen Mangel überdecken. Wenn ich selbst nicht begeistert bin von meinem Tun, kann ich auch nicht Mitarbeiter begeistern, d.h. führen. Dann behelfe ich mir mit Pflichten, um die fehlende Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung des Menschen zu kompensieren.

Mir wird gerade die Bedeutung des Wortes #Holpflicht bewusst, #Unternehmer_innen, #Führungskräfte benutzen es gern, wenn Mitarbeiter_innen sich #Wissen zu eigen machen sollen (lernen, informieren etc.)
Das Unwort HOLPFLICHT entspringt dem Mangel an begeisterten Mitarbeiter_innen in der Organisation, im Unternehmen.

Begeisterte Mitarbeiter_innen (er-)leben in der Arbeit #Selbstverwirklichung. Sie holen sich eigenverantwortlich Wissen, Erfahrungen und Kenntnisse, um sich zu entwicklen. Für diese ist Lernen, Erfahren eine #Freude und keine #Pflicht, sie ist Kür.

Wenn Sie im Unternehmen das Wort Holpflicht kennen, benutzen, dann ist es Zeit still zu werden und sich zu fragen, wie sie selbst leben: ist Arbeit für Sie als Führungskraft und Unternehmer_innen Pflicht und Last oder LUST und Selbstverwirklichung, Begeisterung für Ihren Unternehmenszweck. Wenn Sie letzteres nicht aus tiefsten Herzen leben, ist es an Ihrer Zeit, Neues zu erfahren.